Koalitionsvertrag zeigt Chancen für die RB38
July 9, 2010 Bus & Bahn 
Jusos zur Verkehrspolitik der künftigen rot-grünen Landesregierung in NRW
Nach Lektüre der entsprechenden Abschnitte des nun veröffentlichten Koalitionsvertrages der künftigen von SPD und Grünen geführten Landesregierung in NRW sehen die Jusos im Südkreis große Chancen für den selbst geforderten Ausbau der Regionalbahn 38 „Erft-Bahn“.
„Der Koalitionsvertrag spricht von einer ‚Vorrangpolitik’ von Bus und Bahn“, erklärt der Vorsitzende der Jusos Südkreis, Martin Wosnitza. Dabei plant die künftige Landesregierung eine umfangreiche Analyse des vorliegenden SPNV- und ÖPNV-Angebots, welche dann durch ‚gezielte Investitionen’ gestärkt werden soll.
„Folgend heißt es zudem, dass ‚die Beseitigung der Eingleisigkeit und die Elektrifizierung von Strecken mit hoher Priorität“ vorangetrieben werden soll“, so Wosnitza weiter. Nach Ansicht der Jusos sind dies die Faktoren der RB38, die eine Entfaltung des eigentlichen Potenzials der Linie verhindern.
Auch der SPD-Ratsherr Michael Grambusch sieht durch den Koalitionsvertrag die Chance für einen Ausbau der RB38. „Damit diese Chance nicht vertan wird, werden wir über die uns gegeben Möglichkeiten in Düsseldorf für die RB38 als wichtige und lohnenswerte Investition werben“, so Grambusch abschließend.
